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Soziales Lernen  und Erlebnispädagogik

Ein produktives Lernklima entsteht, wenn die Energie nicht mehr so stark auf die laufenden Gruppenprozesse verwendet werden muss.

Soziales Lernen, sich in neuen Rollen auszuprobieren und auch zu versuchen, Gruppenprozesse in Worte zu fassen ist ein echtes Abenteuer! Die angewandte Methodik natürlich auch: Erlebnispädagogik erzeugt spannende Gruppensituatioen, die gemeinsam bewältigt werden sollen. Dadurch entsteht ein sehr unmittelbares Lernen in der Gemeinschaft.

Was macht die Klassengemeinschaft aus? Wann fühle ich mich wohl und was brauche ich von den anderen, damit es allen besser geht? Einfache Fragen, die schwer zu beantworten sind, wenn man nicht gerade hautnah erlebt hat, wie es sein kann, wenn alle an einem Strang ziehen. Es ist uns wichtig, dass wir uns als Menschen begegnen, nicht nur in Funktionen und Rollen,  Kinder durchschauen sehr schnell, ob es jemand ernst mit ihnen meint.

Unser Mitarbeiter*innen stellen sich der Gruppe mit der ganzen Persönlichkeit zur Verfügung, authentisch und echt. Langweilige Reflexionsrunden kann man bei uns lange suchen. Jede Rückschau auf das Geschehene ist methodisch auf das Alter der SchülerInnen angepasst. Durch Reflexion und Aktion entsteht ein Kreislauf des Lernens.

In der Fähigkeit, Unterschiede auszuhalten steckt ein enormes Lernpotenzial. Wohlwollend die andere, vielleicht auch konträre Sichtweise und Wertigkeit in einer Sache erkennen und meine eigene Position wertschätzend zu kommunizieren weitet die Möglichkeiten, die in jeder Sache stecken. Aus A oder B wird ein Spektrum an Möglichkeiten. Aus Schwarz oder Weiß wird eine Farbskala.. Die Anstrengungen, die mit dem Blick über den eigene Tellerrand verbunden sind, sind es wert, und es warten jede Menge neue Entdeckungen in der Pluralität.

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Settings

Unsere erlebnispädagogischen Projektwochen können in unterschiedlichen Settings stattfinden:

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Setting Wald und Wiese

Im Wald oder unter freiem Himmel auf einer Wiese verändert sich die Wahrnehmung. Gut angeleitet von unseren TrainerInnen entwickeln Ihre SchülerInnen neue Ideen und handeln abseits üblicher Muster.

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Setting Teamseilgarten

Im Teamseilgarten geht es um Mut, Angst, Vertrauen und Verantwortung. Eine herausfordernde Situation, die vielfältige Lernchancen bei objektiver Sicherheit bietet. Es gilt das Prinzip der Freiwilligkeit.

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Erlebnispädagogik am Wasser

Wasser fasziniert und hält eigene Herausforderungen bereit, die gut für die Teamentwicklung genutzt werden können. Gemeinsam ein Floss zu bauen lehrt eine Gruppe, wie sie gut zusammen arbeiten können oder eben nicht. Die anschließende Reflexion bringt das Erlebte in den Alltag.

Themenwahl

Hier finden Sie thematische Schwerpunkte für die Gestaltung Ihrer erlebnispädagogischen Projektwoche:

Was bewegt Ihre Klasse besonders stark? Welche Kompetenzen und Fähigkeiten wollen Sie Ihren SchülerInnen mitgeben? Wobei hätten Sie gerne Unterstützung von außen? Suchen Sie sich Ihren Schwerpunkt aus unseren 13 Themenfeldern aus. Anschließend wählen Sie einen passenden Ort (Setting) und ein Quartier. Wir beraten Sie gerne!

Themenwahl

Geeignet für: 7. bis 9. Schulstufe, d.h. zu Beginn der 3. und 5. Klasse AHS und der 1. Klasse BMS und BHS, immer wenn neue Klassen zusammengestellt werden.

Aus dem Inhalt:

  • Gegenseitiges Kennenlernen
  • Wie funktioniert ein Team?
  • Welche Modelle gibt es dafür?
  • Was sind Erfolgskriterien, was sorgt für Wohlbefinden?
  • Was hemmt die Teamarbeit?
  • Wie kommt man zu einem gemeinsamen Ziel?
  • Wie lässt sich die Arbeitsfähigkeit verbessern?
  • Was sind Besonderheiten von großen Teams, wie es Schulklassen sind?

Beispiele für Methoden: Kooperationsübungen, Seilübungen in Bodennähe (Low Elements), Problemlösungsaufgaben in der Gruppe, Orientierungsaufgaben mit Karte und Kompass, Kreativaufgaben, Reflexionen, jugendgerecht aufbereitete Informationen.

Geeignet für: 6. bis 13. Schulstufe, wenn sich die Klasse schon länger kennt.

Aus dem Inhalt:

  • Das gegenseitige Kennenlernen vertiefen, neue Seiten aneinander entdecken
  • Wie funktioniert ein Team? Welche Modelle gibt es dafür?
  • Was sind Erfolgskriterien, was sorgt für Wohlbefinden? Was hemmt die Teamarbeit?
  • Stärken der Klassengemeinschaft erkennen und benennen
  • Gruppenprozesse transparent machen
  • Zusammenspiel zwischen Ich und Gruppe verstehen
  • Wie lässt sich die Arbeitsfähigkeit verbessern?
  • Was sind Besonderheiten von großen Teams, wie es Schulklassen sind?

Beispiele für Methoden: Kooperationsübungen, Seilübungen in Bodennähe (Low Elements), Problemlösungsaufgaben in der Gruppe, Orientierungsaufgaben mit Karte und Kompass, Kreativaufgaben, Reflexionen, jugendgerecht aufbereitete Informationen.

Geeignet für: 8. bis 13. Schulstufe. Jugendliche bewegen sich, was riskante Unternehmungen betrifft, in einem Spannungsfeld. Auf der einen Seite steht das – aus entwicklungspsychologischer Sicht – normale Bedürfnis nach sozialer Anerkennung, Genuss, Lust und Abenteuer, auf der anderen Seite das Risiko negativer Folgen, z. B. beim Konsum von Alkohol, Zigaretten, Drogen, PC oder Internet. Diese Outdoortage unterstützen Jugendliche dabei, kritisch und kompetent mit Risiken umzugehen. Infos zur eintägigen Form finden Sie hier.

Geeignet für: 7. bis 13. Schulstufe, für Klassen, die schon über einen längeren Zeitraum bestehen, für Jugendliche, die sich Fragen nach dem Selbst- und Fremdbild stellen.

Aus dem Inhalt:

  • Selbst- und Fremdwahrnehmung, auch in der digitalisierten Welt (Social Media)
  • offensichtliche und versteckte Qualitäten wahrnehmen und benennen
  • sich selbst wertschätzen
  • Selbstabwertung vermeiden
  • eigene Rollen und Muster beobachten
  • Wirkung der Person in der Gruppe
  • Feedback geben und annehmen

Beispiele für Methoden: Herausforderungen in der Klein- und Großgruppe wie Kooperationsaufgaben, Einzelarbeit auf einem Seil in Bodennähe (Low Element), Naturbiografie und Landart, Feedback geben und annehmen, Reflexionen, jugendgerecht aufbereitete Informationen.

Geeignet für: 6 bis 13. Schulstufe. Für Klassen, die aktuelle Konflikte haben (z.B. Burschen Mädchen, Grüppchenbildung und Konkurrenz, AußenseiterInnen). Auch für Klassen, die einen klugen Umgang mit Konflikten lernen und üben wollen – als nützliche Fähigkeit für Schule, Beruf und Privatleben.

Ausdem Inhalt:

  • Konflikte sind ganz normal und gehören dazu
  • Welche Funktionen haben Konflikte in Gruppen?
  • Phasen, die eine Gruppe durchläuft und die besondere Bedeutung der Storming-Phase.
  • Konfliktarten und Lösungsmodelle
  • Bestehende Konflikte sichtbar machen und ansprechen
  • Bedürfnisorientierte Konfliktbetrachtung
  • Methodentraining zum Umgang mit zukünftigen Konflikten im Team
  • Handlungsspielräume erweitern
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung in Konflikten transparent machen

Beispiele für Methoden: Herausfordernde Problemlösungsaufgaben, Kleingruppenarbeit, Seilübungen in Bodennähe (Low Elements), Vertrauensübungen, Council, Biografiearbeit, jugendgerecht aufbereitete Informationen.

Geeignet für: 6. bis 13. Schulstufe, für Gruppen in denen eine latente Gewaltbereitschaft vorliegt.

Aus dem Inhalt:

  • Es geht auch ohne Gewalt – andere Möglichkeiten der Kommunikation kennenlernen
  • die eigenen Ausdrucksmöglichkeiten erweitern
  • Metamodelle zu Kommunikation und Konflikt, z.B. Eskalationsstufen kennenlernen
  • Wie (unbeteiligte) Beobachter eine eskalierende Situation beeinflussen und wie sie sich verhalten können
  • Umgang mit Frustrationen und eigene Frustrationstoleranz beobachten
  • Arbeiten mit den in der Gruppe vorhandenen Regeln, Entwicklung geeigneter Gruppenregeln

Beispiele für Methoden: Arbeiten an konkreten Fallbeispielen, konkrete Herausforderungen im Rahmen von Initiativaufgaben bewältigen, Rollenspiele, Council, Wahrnehmungs- und Vertrauensaufgaben, Reflexionen und Feedback, jugendgerecht aufbereitete Informationen.

Geeignet für: 6. bis 13. Schulstufe, für Gruppen mit heterogener Zusammensetzung, wie zum Beispiel Integrationsklassen, Mehrstufenklassen, Klassen mit Kindern aus unterschiedlichen sozialen Schichten und Kulturen, aber auch Klassen, in denen das Burschen-Mädchen Thema gerade aktuell ist.

Aus dem Inhalt:

  • Kennenlernen
  • Verschiedenheit wahrnehmen
  • Qualität von Vielfalt in Gruppen benennen
  • Vielfältige Zugänge bei der (gemeinsamen) Bewältigung von Aufgaben erleben
  • Was verbindet? Was erzeugt Spannungen?
  • Selbst- und Fremdwahrnehmung
  • mit Konflikten umgehen
  • konstruktiv mit Unterschieden umgehen
  • Handlungsspielräume erweitern

Beispiele für Methoden: Initiativaufgaben, Naturerfahrung und Natursensibilisierung, Landart, Council, Seilübungen in Bodennähe (Low Elements), Feedback und Reflexion, jugendgerecht aufbereitete Informationen

Geeignet für: 7. und 8. Schulstufe, für ORG, BMS und BHS auch für höhere Schulstufen, generell für SchülerInnen, die sich mit ihrem Berufseinstieg, ihren Fähigkeiten und ihrem Platz in der Gesellschaft beschäftigen.

Aus dem Inhalt:

  • Offensichtliche und versteckte Anforderungen im Rahmen der Berufsorientierung thematisieren
  • Unterscheiden, was andere von mir wollen und was ich selbst in meinem Leben erreichen will
  • Einblicke in die Zukunftswünsche anderer erlangen
  • Bilder von Normbiographien in mir
  • Einschätzungen über die Berufswelt thematisieren
  • Damit verbundene Hoffnungen, Ideen und Ängste ausdrücken

Beispiele für Methoden: Biografiearbeit, Council, Kleingruppenarbeit, Naturerfahrungen, Wanderung, Orientierungsaufgaben alleine und in der Kleingruppe, jugendgerecht aufbereitete Informationen.

Geeignet für: 11. bis 13. Schulstufe, für SchülerInnen, die selbstbewusst an die Matura herangehen und Prüfungsstress und Lampenfieber besser bewältigen wollen.

Aus dem Inhalt:

  • eigene Stärken erkennen
  • Stressmanagement
  • Techniken kennenlernen, um mit Anforderungen und Druck von außen gut umzugehen
  • Frustrationspunkte erkennen
  • Eigene Handlungsmöglichkeiten erweitern

Beispiele für Methoden: Beobachten und anschließendes Reflektieren von eigenem Verhalten unter Stress und mit hohen Anforderungen im Rahmen von erlebnispädagogischen Herausforderungen, Entspannungstechniken, Kleingruppenarbeiten, Präsentationstechnik, Umgang mit Lampenfieber.

Geeignet für: 10. bis 13. Schulstufe, für Klassen, die schon über einen längeren Zeitraum bestehen.

Aus dem Inhalt:

  • Führen und Leiten von kleinen Teams erproben
  • die vielfältigen Zugänge zu Leitung kennenlernen
  • Metamodelle zu Gruppenprozessen und deren Auswirkung auf Führungsverhalten
  • eigene Leitungsstile im Ansatz entwickeln und erweitern
  • Welche Verantwortung steckt in Leitungsfunktionen?
  • Worauf müssen Personen vertrauen können, die geleitet werden?

Beispiele für Methoden: Arbeit an eigenen Leitungs-Vorbildern, erlebnispädagogische Herausforderungen mit Funktionszuweisungen, Feedback, Modelle der Teamleitung im Experiment erproben, Wahrnehmungsübungen und Einordnung von wirkenden Rahmenbedingungen, Vertrauensübungen, Präsentation von Informationen.

Geeignet für: alle Schulen, an denen bereits mit Peer- Modellen unterschiedlicher Ausrichtung gearbeitet wird. Incentive für Peers und BetreuungslehrerInnen, Möglichkeit zum Austausch abseits des Schulalltags, den Kopf frei kriegen durch den Ortswechsel.

Aus dem Inhalt:

  • Austausch von Erfahrungen in der Peer-Arbeit
  • gegenseitiges, besseres Kennenlernen, um die Zusammenarbeit der Peers an der Schule zu fördern
  • gemeinsame Aktionen, Spaß haben und Qualitäten sichtbar machen
  • Gesprächstechniken angelehnt an Beratungsgespräche im Sozialbereich
  • sichtbar machen: was sind Aufgaben eines Peers und was nicht.
  • Es kann auch Zeit und Raum für spezifische Themen geschaffen werden, in dem die Peer-LehrerInnen ihre Themen besprechen können.

Beispiele für Methoden: Spiele und Aufgaben, in denen die Selbstorganisation im Vordergrund steht, Zeit zum Austausch, Council, lustvolle, kreative Methoden und Spiele zum vertieften Kennenlernen, Kleingruppenarbeit, Rollenspiele.

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